Ausländische Käufer auf der Jagd nach Mallorca-Immobilien

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Ausländische Investoren hatten im vergangenen Jahr mit fast 38 Prozent den größten Anteil an Immobilienkäufen auf den Balearen. Das geht aus dem Jahresbericht des internationalen Makler- und Beratungsbüros CBRE hervor. Insgesamt seien auf Mallorca und den Nachbarinseln über 14.800 neue und gebrauchte Häuser und Wohnungen verkauft worden. Die Nachfrage sei unverändert hoch, heißt es. Zudem habe das Investitionsvolumen 2017 mit über 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nochmals kräftig zugelegt.

Palma am teuersten

Führend bei den Quadratmeterpreisen auf Mallorca sind, nach Angaben der Immobilienberatung, die Regionen Calvià mit 5.466 Euro sowie Andratx mit 6.899 Euro. In der Balearenhauptstadt Palma zahlen Käufer im Schnitt 7.110 Euro pro Quadratmeter.

Laut CBRE liegt das Interesse vor allem auf bereits bestehenden Immobilien: Hier hätten rund 12.000 Häuser und Wohnungen den Eigentümer gewechselt, ein Fünftel mehr, als im Jahr 2016. Dieser Markt sei deutlich dynamischer als derjenige der Neubauten, heißt es weiter.

Starke Nachfrage, begrenzte Angebote

Über die Hälfte der Kunden habe mehr als 150.000 Euro pro Immobilie gezahlt, etwa 10 Prozent der Verkäufe lagen sogar über dem Durchschnitt von 450.000 Euro. Wie CBRE weiter erklärte, sei der Wohnraum auf den Inseln weiterhin begrenzt, und das bei steigender Nachfrage. Entsprechend stiegen auch die Preise. Sie liegen im spanienweiten Vergleich an dritter Stelle – nach Madrid und Katalonien. (Bild: pixabay.com)