Südost in weiß – Badebuchten im Süd-Osten

Schon von weitem erstrahlt Cala d’Or in seinem hellen Weiß. Die künstlich errichtete Ortschaft ist von A bis Z auf touristische Bedürfnisse ausgelegt und zieht jährlich zigtausende Besucher vor allem aus Deutschland, England und den Niederlanden an.

Vom beschaulichen Fischerort zum Urlaubszentrum: In den 1930er Jahren wurde der aus Ibiza stammende Architekt Josep Costa Ferrer beauftragt, Cala d’Or auszubauen, um so die zur Gemeinde Santanyí gehörende Ortschaft touristisch zu erschließen. Inspiriert von seiner Heimat, setzte Ferrer bei seiner Planung auf strahlendes Weiß und dezente Bauart. Fast mathematisch muten die Straßenzüge an, die im Ortskern schnurgerade und rechtwinklig vernetzt angelegt sind. Restaurants, Bars und Geschäfte sind ganz auf die internationalen Gäste ausgerichtet; mallorquinische Traditionen finden sich hier nicht.

Doch was macht den Ort dann so einzigartig? Der Name verrät es. Die zerklüftete Küstenlandschaft wird immer wieder unterbrochen durch eine Vielzahl an kleinen Buchten. Windgeschützt bieten sie unbeschwerten Badespaß.. Alle zu Fuß gut zu erreichen; ist jedoch insbesondere bei Kindern sehr beliebt eine Fahrt mit dem kleinen Bummelzug, der die einzelnen Buchten ansteuert. Cala d’Or – die „goldene Bucht“.

Vor allem zum abendlichen Flanieren lädt auch die Marina ein. In dem Sport- und Yachthafen liegen zum Teil wahre „Millionen“ vor Anker; prächtige Schiffe unter internationalen Flaggen. Bereits die Phönizer wussten um die besonderen landschaftlichen Gegebenheiten dieses Hafens, der Schutz vor Wind und Wellen bietet. Auch hier finden sich heute Restaurants und Bars, die jedoch im Gegensatz zum Ortskern von Cala d’Or gehobener und dezenter daherkommen. 

Wochenmarkt
Sonntag
09.00 -13.00 Uhr

Aufpassen beim Parken!
Cala d’Or ist eine der wenigen Städte in Migjorn, in denen noch die blauen Parkzonen vorhanden sind. Eine Hinweistafel regelt jeweils die maximale Parkdauer und die Höhe der zu zahlenden Gebühr.