Saisonbilanz der Rettungsschwimmer an Playa de Muro

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Die Rettungsschwimmer an der Playa de Muro im Norden von Mallorca gehören zu den best ausgebildeten Rettern Spaniens. Der lange, feinsandige Strand ist bei jung und alt beliebt und zieht im Sommer täglich zwischen 12.000 und 15.000 Badegäste an. Entsprechend aufmerksam werden die medizinischen Vorkommnisse an der Playa de Muro beobachtet und am Ende einer Saison bewertet. In diesem Jahr mussten die Ersthelfer über 2.100 mal zu Einsätzen ausrücken. Insgesamt wurden 742 Menschen behandelt, deutlich weniger als im Vorjahr: Im Jahr 2016 war die Zahl auf 1.062 gestiegen.

Schwerpunkt Prävention

Grund hierfür seien die verbesserten Schutzmaßnahmen und Einrichtungen, lobte Toni Carrió, Sicherheitskoordinator für die Strände von Muro. So habe die Gemeinde nicht nur an verschiedenen Stellen Defibrillatoren installiert, die bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand Leben retten können. Auch die Prävention habe man deutlich erhöht, erklärte Carrió. Die Rettungsschwimmer würden beispielsweise bei Badeverboten noch früher eingreifen und bei Verstößen den Personen erklären, warum es dieses oder jenes Risiko gebe. Zudem habe man in diesem Jahr mehrere Rettungsübungen durchgeführt. (Bild: pixabay.com)