Spürbarer Rückgang an Touristenbetten auf Mallorca

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Seit Inkrafttreten des Tourismusgesetzes im Jahre 2017 gibt es auf Mallorca knapp 5.500 Urlauberbetten weniger. Das erklärte am Montag die zuständige Inselrätin für Tourismus, Bel Busquets. Die betreffenden Plätze seien nicht im Rahmen der Bettenbörse angeboten worden, sondern zunächst ausnahmsweise bzw. vorübergehend gewährt worden.

Fehlende Bescheinigungen

Laut Busquets handelt es sich bei den nicht mehr zur Verfügung stehenden Übernachtungsplätzen um Wohnhäuser, welche die entsprechenden Anforderungen an eine touristische Vermietung nach der Kontrolle nicht mehr erfüllten. Bei vielen habe die Bewohnbarkeitsbescheinigung gefehlt, heißt es weiter.

Bettenzahl weiter reduzieren

Aktuell gibt es auf Mallorca knapp 431.000 Betten für Touristen. Diese wird sich aber, nach Angaben von Tourismus-Generaldirektor Antoni Sansó, weiter reduzieren. Grund ist die bislang fehlende Erlaubnis, da sie noch nicht aus der Bettenbörse gekauft wurden.

Ziel: Ganzjähriger Tourismus

Bel Busquets betonte, dass weniger Plätze nicht automatisch einen Rückgang der Touristenzahlen bedeuteten. Die Landesregierung wolle mit ihren Beschränkungen vor allem die Urlauberzahlen während der Hochsaison begrenzen und den Tourismus auf das gesamte Jahr ausweiten. (Bild: pixabay.com)