Touristen in Privatunterkünften kehren Palma de Mallorca den Rücken

0
24

Die restriktive Tourismuspolitik im Rathaus von Palma de Mallorca zeigt offenbar erste Auswirkungen: Die Buchungszahlen für Privatunterkünfte in der Balearenhauptstadt sind im September, verglichen mit dem Vorjahresmonat, um 40 Prozent zurückgegangen. Das berichtet das Buchungsportal „Windu“. Profitieren konnten hingegen die Regionen Alcúdia und Pollenca, Santa Margalida, Llucmajor, Llubi und, nicht zuletzt, Muro. Hier wurden rund 67 Prozent mehr Buchungen für touristische Ferienunterkünfte verzeichnet, als im September 2017.

Touristen spüren Feindseligkeit

Der Marketingsleiter des Buchungsportals, Robert Soyka, sagte, die Nachfrage habe sich in andere Regionen der Insel verlagert. Grund sei die ablehnende Haltung gegenüber touristischen Unterkünften in Palma und die damit verbundene Feindseligkeit gegenüber Urlaubern. Das würden die Touristen spüren und Konsequenzen ziehen.

Der Präsident des balearischen Gemeindetages (FELIB), Joan Carles Verd, sieht die Entwicklung positiv. Der Wandel komme den Gemeinden zugute, denn diese können nun ebenfalls von der Wirtschaftskraft des Tourismus profitieren. (Bild: pixabay.com)