Umweltvereinigung will auf Balearen Klima-Notfall ausrufen

0
88

Die Durchschnittstemperatur auf den Balearen wird bis zum Jahr 2050 um 1,9 Grad ansteigen. Zu diesem Schluss kommt die Umweltvereinigung Observatorio de Sostenibilidad (OS) in einer neuen Studie. Bereits in den vergangenen 64 Jahren habe die durchschnittliche Temperatur auf Mallorca und den Nachbarinseln um zwei Grad zulegt.

Deutliche Veränderungen

Die Vereinigung stützt sich dabei auf Daten des staatlichen Wetterdienstes AEMET. Demnach lag die Durchschnittstemperatur zwischen 1954 und 1965 bei 15,56 Grad Celsius, zwischen 2014 und 2018 hingegen bei 17,56 Grad Celsius.

Für Klimawandel sensibilisieren

Dieser Trend wird sich, laut OS, fortsetzen, wenn nicht umgehend nachhaltige Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen würden. Das OS hat deshalb die Politik aufgefordert, einen „Klima-Notfall“ auszurufen. Nur so könnten Unternehmen und Privatpersonen für den Klimawandel und die damit verbundenen Veränderungen und Risiken sensibilisiert werden.

Kraftwerk schließen

Zudem müssten vor allem die Balearen mehr erneuerbare Energien schaffen, beispielsweise durch den Bau von Sonnenkollektoren. Das Kohlekraftwerk Es Murterar bei Alcúdia müsse zudem umgehend geschlossen werden. (Bild: pixabay.com)