Weniger hochwertige Oliven bei Ernte im Tal von Sóller

0
4

Die Ernte der für die Produktion von Öl verwendeten Oliven aus Sóller und Fornalutx auf Mallorca wird in diesem Jahr weit hinter den Erwartungen zurückbleiben. Grund sind die vergleichsweise häufigen Regenfälle im Sommer. Durch diese konnte sich die Olivenfliege stark vermehren und die Früchte schädigen. Die örtliche Genossenschaft geht davon aus, dass die Ausbeute an Oliven diesmal nur 30 Prozent des außergewöhnlich guten Erntejahres 2017 beträgt. Vor einem Jahr wurden 1.500 Tonnen Oliven zu Olivenöl verarbeitet.

Wichtig sei richtige Bewirtschaftung

Drei Wochen nach Beginn der Ernte ziehen die Olivenbauern eine erste Bilanz. Viele Oliven seien von den Bäumen gefallen, oder von dem Schädling angegriffen worden. Auch die Bäume, die behandelt wurden, fallen aus der Produktion, da sie nicht für die Herstellung von Olivenöl mit Herkunftsbezeichnung „DO Olives de Mallorca“ verwendet werden dürfen. Letztlich komme es weniger auf die Lage, als vielmehr auf die Art und Weise der Bewirtschaftung an, welchen Ertrag das jeweilige Feld bringt, so Margalida Morey von der Genossenschaft.

Tischoliven ohne Einbußen

Anders sieht es bei der einfachen Olive für den Verzehr am Tisch aus: Hier rechnen die Landwirte mit einer „proifitablen Menge“, berichtet die spanische Zeitung „Ultima Hora“. Man werde fast die Menge des Vorjahres erreichen: 2017 wurden rund 100 Tonnen Tischoliven geerntet. Bei schwarzen und ganzen Oliven werde es zu keinen Einbußen kommen, heißt es. (Bild: pixabay.com)